Breit & Jüdt Rechtsanwälte: Aktuelles

Selbstanzeige

Das Steuerstrafrecht stand in den letzten Jahren ganz im Zeichen der von diversen Bundesländern veranlassten CD–Aufkäufen, die zu einer Flut von Selbstanzeigen führten.

Die dadurch ausgelösten Verwerfungen erreichten Dimensionen, die weder in den 90ger Jahren bei der Aufdeckung der sogenannten Luxemburg Transfers, noch durch das Amnestiegesetz Mitte des letzten Jahrzehnts erreicht wurden.

Einherging diese Entwicklung mit einer sich ständig verschärfenden Rechtsprechung, die die Erfordernisse einer wirksamen Selbstanzeige ständig profilierte und schwieriger machte.

Auch die Steuerfahndungsstellen erhielten mehr und mehr speziell ausgebildete Sachbearbeiter, die die Selbstanzeigen auf Richtigkeit und Vollständigkeit prüften.

Aktuelle und prominente Fälle zeigen, welche Anforderungen zu erfüllen sind und machen deutlich, dass dieser Bereich nur durch professionelle Hilfe gangbar ist.

Eine weitere Verschärfung erwuchs nach dem Scheitern des Deutsch-Schweizerischen Abkommens mehr und mehr aus der Tatsache, dass die ausländische Banken sich von einem in der Vergangenheit erfolgreich praktizierten Geschäftsmodell verabschiedeten und heute ihre Anleger bitten, die Kapitaleinkünfte zu legalisieren.