Hans–Jürgen Breit

Hans Jürgen Breit

studierte - nach mehrjähriger beruflicher Tätigkeit beim Finanzamt - Rechtswissenschaften in Berlin und Bonn.

Während seiner Referendarzeit vertiefte er seine Kenntnisse bei der Steuerfahndung und den Steuerveranlagungsstellen der Finanzbehörden, bis er 1985 als Rechtsanwalt beim Landgericht und ab 2005 auch beim Oberlandesgericht Koblenz zugelassen wurde. Von Beginn an ist er aufgrund der wirtschaftsrechtlichen Ausrichtung der Kanzlei bundesweit tätig.

Seine nunmehr über dreißigjährige berufliche Tätigkeit ist ausgerichtet auf präventive Rechtsberatung, außergerichtliche Streitbeilegung und der forensischen Auseinandersetzung.

Im Rahmen jahrzehntelanger Betreuung entstanden starke Bindungen zur mittelständischen Wirtschaft. Hierbei entwickelte sich eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit.

Großen Wert legt Rechtsanwalt Breit auf die fortlaufende, auch seminaristische Schulung der von ihm vertretenen Unternehmen, so dass regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen ein fester Bestandteil seiner Arbeit sind.

Die Betreuung des mittelständischen Klientels führte dazu, dass die juristische Tätigkeit breit gefächert ist, sie schließt die punktuelle interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, aber auch Notaren und Kollegen im In- und Ausland ein.

Er ist Mitglied zweier Arbeitsgemeinschaften  im Deutschen Anwaltsverein und wurde 1996 zum Richter der ersten Kammer des Anwaltsgerichts für den Bezirk der Rechtsanwaltskammer Koblenz ernannt. 

Nachdem er zwischenzeitlich stellvertretender Vorsitzender der ersten Kammer des Anwaltsgerichts wurde, ist er seit dem 01.01.2011 deren Vorsitzender.

Rechtsanwalt Breit gehörte zu den ersten Fachanwälten im Bezirk der Rechtsanwaltskammer Koblenz, die die Qualifikation eines Fachanwalts für Bau- und Architektenrecht verliehen bekamen. 

Bereits viele Jahre zuvor wurde ihm gestattet, als Fachanwalt für Strafrecht aufzutreten. Hier ist er nahezu ausschließlich im Steuer- und Wirtschaftsstrafrecht tätig.

Darüber hinaus war er Lehrbeauftragter an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer und unterrichtete Rechtsreferendare aus verschiedenen Bundesländern im Straf- und Strafprozessrecht.

Am 10.11.2016 wurde ihm von Frau Ministerpräsidentin Dreyer wegen seiner Verdienste um die Rechtspflege die Berufsbezeichnung Justizrat verliehen.